Man nehme 10 Hände, 5 Stimmen & 1 Gitarre mischt das mit Talent und Leidenschaft für Musik und heraus kommt ein Cover von Gotyes’ und Kimbra’s “Somebody that I used to know”, dass fast besser ist als das Original und sich wie ein Lauffeuer über YouTube und Facebook im Internet verbreitet. Die Kunst und Königsdisziplin in Social Media ist die, hochgradig viralen Content zu schaffen, der einmal ins Rollen gebracht Massen bewegt. Dieses Kunststück ist der Band “Walk off the Earth” zusammen mit “Sarah Blackwood” und ihrem epischen YouTube-Video definitiv gelungen – ob gewollt oder zufällig spielt dabei nicht wirklich eine Rolle.

Walk off the Earth – Somebody that I used to know (Gotye Cover)

Im Falle von Walk off the Earth kurz W.O.T.E. war es ein Cover vom Gotyes’ und Kimbra’s “Somebody that I used to know” und ein Video, dass bei YouTube hochgeladen wurde. Schon kurz nach Veröffentlichung des Videos bei YouTube, schossen die Views des Videos in astronomische Höhen. In gerade einmal 24h wurde das Video mehr als 1,5 Millionen mal angeschaut. Aktuell sind es bereits mehr als 3 Millionen Views und weiter steigend. Zudem steht der Cover-Song gerade auf Platz 14. der iTunes Single-Downloadcharts. Virales Marketing in Perfektion.

Die Facebook Timeline gibt es jetzt auch als offline Version – quasi als Timeline-to-go – in Form von Visitenkarten zum Weitergeben an Freunde, Geschäftspartner oder potenzielle Kunden. Entwickelt wurden die so genannten “Facebook Cards” von MOO Cards in Kooperation mit Facebook und beinhalten das Facebook Titelbild und Informationen aus dem Profil.

Facebook Visitenkarten

Ehrlich gesagt, habe ich mich schon etwas gewundert, als ich die News bei Mashable sah. Im ersten Moment dachte ich, “Facebook Cards – ja wer braucht denn so etwas?” Auf den zweiten Blick, muss ich aber sagen, dass je mehr ich mich mit den Facebook Cards beschäftige, desto mehr gefallen sie mir. Scheint wohl so ein Ding zu sein, bei dem es erst auf den zweiten Blick funkt – bei mir zumindest. Ich würde Sie zwar nicht als Business Card für meine Agentur Smoco verwenden, aber als Visitenkarte für den Blog würde sie sich gut machen. Man könnte die Facebook Cards auch ohne Probleme für andere Sachen einsetzen, die mir gerade aber nicht einfallen wollen aber mit Sicherheit vorhanden sind. Mit $15 für 50 Stück ist man dabei. Im Vergleich zu Flyeralarm, ist das zwar nicht günstig, aber dafür sind die Facebook Cards innerhalb von 5 Minuten bereit für den Druck und solche speziellen Produkte sind immer etwas teurer. Zudem wird hier in Kleinsauflage gedruckt – und dass ist dann wiederrum nicht so teuer.

2 von 5 Banken planen bis 2014 ihr Engagement in Social Media wie XING, LinkedIn, Facebook, Goolge+, Twitter oder YouTube zu erhöhen. Das zumindest ist das Ergebnis der Studie “Branchenkompass Kreditinstitute” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. “Social Banking”, also frühzeitig Bedürfnissen der Kunden zu erkennen und darauf reagieren zu können, wird zukünftig immer wichtiger.

Social Media

Es muss sich mittlerweile auch bei den Banken herumgesprochen haben, dass man Social Media nicht nur zum Chatten, Teilen und Kommentieren sondern diese auch zur Kundenbindung, für Empfehlungenmarketing, für Werbung und zur Absatzsteigerung oder auch Personalsuche (Social Recruiting) nutzen kann. Anders lässt sich das Ergebnis der Studie “Branchenkompass Kreditinstitute” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut nicht erklären. Laut Studie planen 2 von 5 Banken bis 2014 ihr Engagement in Social Media zu erhöhen. First Mover sind dabei die Sparkassen von denen bereits 69% mit kurzfristigen Projekten dabei sind. Ab 2013 wollen sich weitere 35% der Kreditinstitute und 53% der Genossenschaftsbanken engagieren. Wie dieses Engagement jeweils aussieht, ist dabei sehr unterschiedlich.

Ein Gericht hat sich erneut der Frage angenommen, ob eine Impressumspflicht auf Facebook Seiten herrscht. Nach dem Willen des Landgerichts Frankfurt haben Internetseiten, die ausschließlich oder teilweise geschäftlichen Zwecken dienen, ein Impressum mit Name und Anschrift des Verantwortlichen vorzuhalten. Auch bei Facebook benötigen Unternehmer ein Impressum.

Facebook Impressumspflicht

Bereits im Oktober 2011 urteilte das Landgericht Frankfurt (Beschluss vom 19.10.2011 – Az.: 3-08 O 136/11), dem Antragsgegner im Zuge einer einstweiligen Verfügung zu untersagen, eine Unternehmenspräsenz im Internet bereitzuhalten, ohne seinen Namen anzugeben. Nach Ansicht des Richters des Landgerichts Frankfurts herrscht für Unternehmer, die eine eigene Seite auf Facebook betreiben, auch dort eine ordentliche Impressumpflicht  – wie es auch auf allen anderen gewerblich genutzten Internetseiten üblich sei. Das Landgericht Frankfurt untermauerte damit die Impressumspflicht auf Facebook Seiten, denn bereits das Landgericht Aschaffenburg hatte im August 2011 einem Unternehmer den Betrieb einer Facebook-Seite untersagt, wenn kein den gesetzlichen Vorgaben entsprechendes Impressum vorzufinden sei. Auch hier die klare Aussage, dass Unternehmen der Impressumspflicht auf Facebook unterliegen.

Das online Nachrichtenportal Mashable, gab kurz nach Einführung der Facebook Timeline eine Eyetracking Studie in Auftrag, um ein besseres Verständnis des Nutzerverhaltens in der Timeline im Vergleich zum alten Profil zu erhalten. Das Ergebnis wird vor allem Unternehmen freuen, die auf Facebook Werbung schalten, denn die Studie zeigt unter anderem, das Werbebotschaften in der Timeline deutlich an Sichtbarkeit gewonnen haben.

Eyetracking Studie Facebook Timeline  Bildquelle

Mashable beauftragte das Startup-Unternehmen EyeTrackShop mit der Eyetracking Studie, das bei 30 Testpersonen mittels “Webcam-Eyetracking” das Nutzerverhalten auf der Facebook Timeline sowie auf dem alten Profil untersuchte. Ergebnis der Studie ist, dass persönliche Informationen und die Informationen in der Chronik in der Timeline-Darstellung viel stärker in den Vordergrund gerückt sind – was sicherlich auch das Ziel von Facebook war. Gut, das allein ist jetzt nicht wirklich überraschend. Am eigenen Surfverhalten auf Profilen anderer Facebook-User, kann man auch ohne eine solche Eye-Tracking-Studie erkennen, dass man im Vergleich zur alten Profildarstellung viel mehr Zeit mit dem Durchstöbern der Chronik verbringt – oder geht das nur mir so?

400 Millionen Mitglieder bis Ende 2012 ist eine stolze Zahl. Wenn man sich zudem noch die aktuellen Mitgliederzahlen von Google+ anschaut, die bei 62 Millionen liegen (Stand: 27.12.2011), dann erscheint diese Prognose noch gewagter, bedeutet sie immerhin einen Mitgliederzuwachs von mehr als 640%. Wenn es nach Paul Allen geht, sind 400 Millionen Mitglieder in 12 Monaten aber gar nicht so utopisch.


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Paul Allen bezeichnet sich selbst als inoffizieller Google+ Statistiker (“Google+ unofficial statistician”). Grob gesagt, beruht seine Methode darauf, dass er die Entwicklung der Mitgliederzahlen bei Google Plus an Hand der Nachnamen misst (und das bereits seit Juli 2011) und daraus zusammen mit anderen Faktoren die weitere Entwicklung der Mitgliederzahlen ableitet. Er hatte schon einmal eine Schätzung zu den Mitgliederzahlen von Google Plus abgegeben und lag damit gar nicht so falsch. Larry Page verkündete am 13.10.2011, dass Google+ “mehr als 40 Millionen User” habe. 2 Wochen zuvor, hatte Allen die Höhe der Mitglieder mittels seiner Methode auf 38 Millionen errechnet und lag damit ziemlich nah dran.

Facebook ist der Platzhirsch im Social Web an dem Unternehmen online nicht mehr vorbeikommen. Abhängig vom Produkt und der Zielgruppe ist die Aktivität eines Unternehmens auf Facebook empfehlenswert bis unumgänglich. Es gibt kaum ein Unternehmen für das die Onlineplattform nicht interessant ist.

Wenn ich Unternehmern die Bedeutung der Social Media und vor allem von Facebook zu vermitteln versuche und warum Sie nicht drumrum kommen, dann stoße ich leider nicht selten auf schwerhörige Ohren. Dabei komme ich mir oft vor wie ein Webdesigner in den 90ern, der Aufklärungsarbeit betreibt was das Thema eigene Unternehmensseite betrifft. Damals war vielen Unternehmern auch nicht klar, warum sie eine eigene Webseite brauchen. Dann plötzlich hatte die Konkurrenz eine eigene “Webseite” (und was ist das überhaupt für ein Wort “Webseite”?) und man musste “so etwas” natürlich auch haben (geht ja nicht an, dass der Handwerker vom Nachbarort eine hat und man selbst nicht). Erst im dritten Schritt wurde es den Unternehmern klar, dass es nicht mehr ohne geht. Viele Unternehmen befinden sich noch in Stufe 1 dieser Evolutionsgeschichte. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand.

Es ist soweit. Ein WordPress Blog, ein kostenloses Theme, eine Domain und raus kommt - IBlogU.de. Ein Blog, bei dem sich alles rund um das Thema Social Media, Social Media Marketing,  Social Media Strategien, Facebook Marketing und alles was sonst noch interessant zu diesem Thema wäre, drehen wird. Ich bin gespannt, wohin sich das entwickelt.