Facebook hat eine neue Funktion freigeschaltet. Sie ermöglicht auch auf privaten Profilen Beiträge für Freunde hervorzuheben um die Reichweite/Sichtbarkeit zu erhöhen. “Hervorheben” ist für diese Funktion jedoch etwas unglücklich gewählt.

Unterhalb des Beitrag, zwischen Kommentieren und Teilen, findet sich die neue Funktion “Hervorheben”. Sie ermöglicht es auch auf privaten Profilen Beiträge für Freunde hervorzuheben um die Reichweite/Sichtbarkeit zu erhöhen.- und das nur für schlappe 4,87€. Verwirrend ist in jedem Fall der Name der neuen Funktion. Anders als man meinen würde, hebt die neue Funktion die Beiträge nicht wirklich hervor. Die Beiträge werden nur mit einem ganz kleinen grauen “gesponsert” versehen. Mit dem “hervorheben” eines Beitrags, stellt man lediglich sicher, dass der Beitrag auf der Pinnwand aller Freunde und Abonnenten angezeigt wird und das unabhängig vom EdgeRank. Kurz gesagt: Die Funktion deaktiviert den Edge für diesen einen Beitrag. Problematisch wird es, wenn viele anfangen Beiträge hervorzuheben. Mit der steigenden Anzahl an hervorgehobenen Beiträgen, verliert der einzelne hervorgehobene Beitrag seine Wirkung.

Marko Lange hat mich durch seinen Artikel “Vom Social Media Management zum Social Resonance Management” im talkabout Blog zum nachdenken angeregt und ich habe diese Gedanken einfach mal in diesem Artikel niedergeschrieben.

Social Media

Neben dem gestrigen einreichen des Börsenprospekt Facebook’s, wurde auch Facebook’s Newsroom überarbeitet. Auf newsroom.fb.com finden User Informationen und News rund um Facebook, aber auch eine Übersicht über die unterschiedlichen Newsseiten und Blogs. Sehr schön ist hier die Geschichte von Facebook die als Timeline dargestellt wird und die Entwicklung der Onlineplattform seit den Anfängen 2004 darstellt.

Die Geschichte Facebooks als Timeline (Quelle: newsroom.fb.com)

BAMMMM!!!! Es ist raus. Endlich, kann man fast sagen – nach jahrelangen Gerüchten, wagt das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook den Schritt an die Börse. Mit seinem bevorstehender Börsengang, möchte das Unternehmen 5 Milliarden Dollar einnehmen. Das ist zwar weniger als die 10 Milliarden, die in den vergangenen Wochen gerüchteweise im Raum standen, aber jetzt auch nichts ungewöhnliches. Es ist üblich, dass Unternehmen bei ihrem Börsengang zu Beginn erstmal tiefstapeln, dann die Reaktion des Marktes abwarten und gegebenenfalls –bei genügend Nachfrage–  den Preis anpassen. Die Nachfrage bestimmt den Preis.

Doch selbst diese angepeilten Einnahme von 5 Milliarden Dollar können sich sehen lassen, ist es immer noch einer der größten Internet-Börsengänge der Geschichte. Der Suchmaschinengigant Google kam mit seinem Börsengang im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Damals wurde das Unternehmen auf 23 Milliarden Dollar geschätzt. 8 Jahre später hat Google einen geschätzten Marktwert von 189 Milliarden Dollar. US-Medien schätzten Facebook’s Börsengang bislang auf 75 bis 100 Milliarden Dollar. Damit stünde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her auf einer Stufe mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens.

Ein paar Wochen hat Facebook seinen Mitgliedern Zeit gegeben, sich die Timeline anzuschauen und sich mit der neuen Darstellung und den neuen Funktionen vertraut zu machen. Die Nutzergemeinde hat sehr gespalten auf die Timeline reagiert. Viele User, die auf die Timeline gewechselt sind, wollten danach wieder das alte Profil haben. Die meisten Menschen, mit denen ich darüber gesprochen habe, mögen die Chronik-Darstellung nicht. Ich persönlich, finde sie gelungen wobei ich zu Beginn skeptisch war. Aber bekannterweise ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Wie heute im Facebook Blog zu lesen war, ist diese Schonzeit bald zu Ende, denn die Timeline wird in den kommenden Wochen auf allen Profilen aktiviert.

Timeline wird in den kommenden Wochen auf allen Profilen aktiviert.

Die Meldung im Facebook Blog war kurz und knapp:

“Over the next few weeks, everyone will get timeline. When you get timeline, you’ll have 7 days to preview what’s there now. This gives you a chance to add or hide whatever you want before anyone else sees it.”

4 Milliarden gestreamte Videos täglich auf YouTube. Das ist ein Anstieg von 25% in 8 Monaten

YouTube’s Wachstum kennt nur eine Richtung und zwar die nach oben und dabei wird nicht gekleckert sondern geklotzt. Wie auf Reuters.com nachzulesen ist, werden auf YouTube, Google’s Video Website, pro Tag 4 Milliarden Videos gestreamt. Laut YouTube, ist das ein Plus von 25% in den letzten 8 Monaten. Der rasante Anstieg der täglichen Streams, ist das Ergebnis aus Google’s Anstrengungen auch Märkte außerhalb vom PC zu erschließen und das Abspielen von YouTube-Videos auf Smartphones und TV-Geräten zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. Vor allem der Smart-TV-Bereich -die Lizenzen an Geräteproduzenten wie LG sind längst vergeben- ist ein rasant wachsender Markt. Zudem steigenden durch den Erfolg der Plattform auch YouTube’s Anstrengungen mehr und mehr professionellen, qualitativ hochwertigen Content auf die Plattform zu bekommen. Das zeigen auch die abgeschlossenen Partnerschaften mit namenhaften Medienpartnern darunter auch Madonna und Jay-Z für Künstler-Channel oder die Pläne von YouTube und Reuters einen ReutersTV Channel zu starten. Das kürzliche erfolgte Redesign der YouTube-Seite war ein Teil diese Ambition, professionelle Inhalte stärker in den Vordergrund zu bringen.

Vor ein paar Tagen, hatte ich berichtet, dass es seit kurzem die Timeline-to-go in Form von Facebook Cards zu kaufen gibt – Visitenkarten im Timeline-Look. Hat man auf Facebook die Timeline aktiviert, hat man die Möglichkeit sich über den Facebook Partner Moo.com seine eigenen Facebook Visitenkarten drucken zu lassen. Das Prinzip ist simpel, 5 unterschiedliche Titelbilder in der Timeline (inkl. des aktuellen Titelbildes) ergeben 5 unterschiedliche Facebook Cards. Bestellt man ein 50er-Bundle, so erhält man nach Adam Rise von jedem Motiv 10 Stück. Das Ganze wird natürlich mit zunehmender Anzahl der Titelbilder interessanter, was auch ziemlich viel kreativen Spielraum bietet. Gestern kamen meine bestellten Facebook Cards. Diese Tatsache an sich, ist für 99,9% der Meschen nicht wirklich interessant. Aber die Qualität der Facebook Cards, könnte doch den einen oder anderen interessieren.

IBlogU Facebook Cards

 

Das Facebook an die Börse will ist bekannt, jedoch nciht wann. Die Gerüchte über einen Börsengang Facebook’s noch in diesem Jahr lassen jedoch nicht nach. Auch ein ungefährer Termin für einen Börsengang Facebook’s steht schon im Raum. Erwartet wird dieser von vielen Experten zwischen April und Juni. Facebook selbst, äußert sich natürlich nicht zu diesen Spekulationen.

Zwar ist nicht klar, wann Facebook den Schritt an die Börse wagen wird. Klar ist aber, mit einem geschätzten Unternehmenswert von 10 Milliarden Dollar, wird es der größte Börsengang in der Geschichte sein. Zum Vergleich: Google war bei seinem Börsengang im August 2004 1,67 Milliarden schwer, was gerade mal 1/6 des geschätzten Börsenwerts Facebook’s ist. Facebook bricht einfach alle Rekorde. Mashable hat jetzt in einem Artikel eine Inforgrafik mit weiteren beeindruckenden Fakten zu Facebooks geplantem Börsengang veröffentlicht. Darunter auch Vergleiche zu Börsengängen anderen Internetunternehmen und wer alles neben Mark Zuckerberg etwas von dem Kuchen “Facebook” abbekommt. Die Zahlen in dieser infografik sind schlicht beeindruckend.

Facebook’s Mitgliederzahlen steigen in schwindelnde Höhe. Sollte die Entwicklung der Mitgliederzahlen so weitergehen, wie sie es die letzten Jahre getan hat, dann wird Facebook mit hoher Wahrscheinlichkeit noch dieses Jahr die Marke von 1 Milliarde Mitgliedern überschreiten. Das zumindest, schreibt Gregory Lyons, Senior Analyst bei iCrossing in einem Artikel im iCrossing-Blog. An Hand von Zahlen, über den Mitgliederzuwachs seit Ende 2006, errechnete iCrossing, dass Facebook bereits im August die gewaltige Zahl von 1 Milliarde Facebook-Mitgliedern überschreiten wird. Das ist eine Zahl mit 9 Nullen, die man sich nur schwer vorstellen kann und die respekteinflößend ist, wenn man bedenken, dass damit praktisch jeder 7 Mensch auf dieser Welt Mitglied bei Facebook ist.

Laut einer Schätzung von iCrossing wird Facebook August 2012 mehr als 1 Milliarde Mitglieder haben

Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn, Digg, StumbleUpon, Delicious und wie sie nicht alle heißen haben ihn – den Share-Button. Seit heut gibt es auch den XING Share-Button. Das ist aber nicht die einzige Neuerung an diesem Tag bei XING. Zusätzlich ist es jetzt auch möglich, Statusmeldungen und Empfehlungen aus XING, nicht wie bisher nur auf Twitter, auch auf Facebook zu verbreiten. XING erhöht mit diesen Maßnahmen die Reichweite seines Netzwerkes.

Der XING Share-Button ist da

Vielleicht reagiert XING mit dem Share-Button und der Share-Funktion auch auf die sinkenden Besucherzahlen im Dezember 2011. Das ist jetzt aber nur meine persönliche Vermutung. XING’s Share-Button und die Einbindung der Share-Funktion für Facebook kommen jedoch zu einer interessanten Zeit. Erst gestern konnte man in einem Artikel auf futurebiz über sinkende Besucherzahlen bei XING im Dezember 2011 lesen. Den größten Anteil an den sinkenden Besucherzahlen hat wohl Facebook, da immer mehr Nutzer Facebook auch beruflich nutzen. Sei es mit der Plattform an sich, oder über spezielle Apps wie Branchout oder BeKnown. Facebook ist XING’s größter Mitbewerber und nicht wie man vermuten würde, LinkedIn. So abwägig ist diese Vermutung also vielleicht garnicht. Beide Funktionen sind aber längst überfällig und eigentlich ist es schon fast verwunderlich, dass sie erst jetzt kommen. Das Business-Netzwerk LinkedIn setzt den Share-Button schon längere Zeit ein.